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Karriere

Medizinstudium

Famulatur im Franziskus Hospital

Erste Einblicke in den Klinikalltag

Die Famulatur hat den Zweck, die Studierenden mit der ärztlichen Patientenversorgung in Einrichtungen der ambulanten und stationären Krankenversorgung vertraut zu machen. Wir bieten Dir die Möglichkeit, schon vor dem Eintritt ins Arbeitsleben Deinen Wunschberuf im Rahmen einer Famulatur näher kennenzulernen und die nötigen Erfahrungen für ein erfolgreiches Studium zu sammeln. Darüber hinaus hast Du die Chance das Franziskus Hospital kennenzulernen und uns als möglichen Ausbilder für Dein zukünftiges PJ in Betracht zu ziehen.

Ansprechpartner und Bewerbung

Ansprechpartner für Deine Famulatur ist die entsprechende Fachklinik in der Du die Famulatur ableisten möchtest.

Kontakt bei allgemeinen Fragen rund um die Famulatur:
Prof. Dr. Dr. Niels Rahe-Meyer
Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin

Sekretariat
Hannelore Lackner/Yvonne Frania
Tel. 0521 589-1601 oder -1602
Fax 0521 589-1604
nsthsfrnzsksd

Die Bewerbung muss, mit dem genauen Beginn- und Enddatum, über unser Karriereportal erfolgen. Bitte bedenke, Deine Bewerbung (im PDF-Format) rechtzeitig vor dem gewünschten Beginn der Famulatur zu zusenden.

Praktisches Jahr im Franziskus Hospital Bielefeld

Vom Studium in die Praxis

Das Franziskus Hospital ist seit 2003 Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover. Das bedeutet, dass wir uns bei Medizinstudenten, die ihr Praktisches Jahr (PJ) bei uns absolvieren, stark an der Lehre der Hochschule bzw. Universität orientieren. Theorie und Praxis werden so optimal miteinander verbunden. Im bundesweiten PJ-Ranking und PJ-Ranking von Ethimedis erreichen wir Bestnoten.

Das Franziskus Hospital ist ein Krankenhaus mit 378 Betten, neun Fachabteilungen, 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie ca. 14 000 stationären Patienten und ebenso vielen ambulanten Patienten pro Jahr. Wir decken wesentliche Fachbereiche der Medizin ab. Ein großes Interesse an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und dem neusten Stand der Technik ermöglicht eine optimale medizinische Ausbildung, Förderung und Wissensvermittlung.

Die höchste Qualität in allen Leistungsbereichen macht das Franziskus Hospital zu einer der besten Adressen für die ärztliche Ausbildung. Wir freuen uns auf Euch!
Faires PJ

Informationen und Rückfragen

Sprecher Forschung und Lehre, PJ-Beauftragter, Mentor für das Fach Anästhesie: 

Prof. Dr. Dr. Niels Rahe-Meyer
Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und
operative Intensivmedizin

Sekretariat
Tel. 0521 589-1601/-1602
nsthsfrnzsksd

Bewerbungen und Wohnen bei uns

Die Vergabe von PJ-Plätzen findet über das PJ-Portal www.pj-portal.de zur bundesweiten Online-Vergabe der Ausbildungsplätze im Praktischen Jahr statt.

Kontakt bei Bewerbungsfragen:
Sekretariat
Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin
Tel. 0521 589-1602
nsthsfrnzsksd

Kontakt bei Wohnungsfragen:
Eva Kötter
Office Management Kaufmännische Leitung
Tel. 0521 589-4001
vkttrfrnzsksd

Infos

Fachdisziplinen im Franziskus Hospital

Ihr habt habt die Möglichkeit Euer Tertial in folgenden Fachdisziplinen zu absolvieren:

  • Innere Medizin
  • Chirurgie
  • Anästhesiologie
  • Urologie
  • Gynäkologie
  • Radiologie (Strahlentherapie)

Während Ihres Tertials rotiert Ihr innerhalb der einzelnen Fachdisziplin. Dies ermöglicht Euch ein weites Spektrum an Lehrinhalten. Der Kernbereich des PJs findet im Franziskus Hospital statt. Ihr habt jedoch die Möglichkeit, nach entsprechender Absprachen, Rotationen innerhalb Ihres Fachtertials in den anderen beiden Häuser der KHO durchzuführen.

Curriculum Anästhesie

Das Curriculum bezieht sich auf die praktischen Tätigkeiten bzw. Fertigkeiten, die während eines PJ-Tertials in der Klinischen Anästhesie und Intensivmedizin durchgeführt bzw. erlernt werden sollen. Das für die korrekte Durchführung erforderliche Hintergrundwissen wird vorausgesetzt bzw. ist ebenfalls zu erwerben aus persönlicher Unterweisung, Fachlektüre und Fortbildung. Einige Themen sind besonders geeignet für begleitende PJ-Seminare. Alle Tätigkeiten sind unter ärztlicher Aufsicht durchzuführen (5. WB-Jahr oder FA). Die Entscheidung, wann welche Tätigkeiten durchgeführt werden können, trifft der verantwortliche (Bereichs-)Oberarzt. Einige Tätigkeiten sollen erfasst bzw. gezählt werden, ihre Anzahl und Qualität der Ausführung können dann in ein Zeugnis einfließen.

Durch die Tätigkeit von PJ-Studenten darf der allgemeine Betriebsablauf nicht unnötig verzögert werden!
Es gibt drei Kompetenzniveaus, die zum Ende der vollendeten 16-wöchtigen Rotation erreicht sein sollen:

  • Assistiert, gesehen haben, demonstriert bekommen
  • Anwenden, durchführen können
  • Routine in der Durchführung

1. Präoperative Beurteilung
Prämedikation

  • strukturierte Anamnese
  • orientierende körperliche Untersuchung
  • Beurteilung des Atemwegs
  • Beurteilung des perioperativen Risikos
  • Anästhesieverfahren auswählen
  • perioperative Medikation anordnen (inkl. Prämedikation)
  • 12-Kanal-EKG ableiten und befunden
  • Thoraxbild befunden
  • Aufklärung und Einwilligung

Überwachung

  • Standardmonitoring anlegen
  • Erweitertes Monitoring anschließen
  • POCT-Labor (BGA) abnehmen und untersuchen
  • PICCO-Analyse

2. Zugänge
PVK

  • für Infusion und Injektion benutzen
  • anlegen und fixieren

ZVK

  • für Infusion, Injektion und Blutentnahme benutzen
  • anlegen und fixieren
  • für Infusion, Injektion und Blutentnahme benutzen
  • Arterie punktieren und Zugang fixieren

PAK

  • einschwemmen
  • Messergebnisse interpretieren
  • Magensonde anlegen
  • DK anlegen

3. Atemwegsicherung und BeatmungM

  • Maskenbeatmung
  • Laryngoskopie
  • Endotracheale Intubation
  • Tubusfixierung
  • Einlage Larynxmaske
  • Bedienung Beatmungsgerät
  • Alternative Atemwegssicherung
  • Video-Laryngoskopie
  • Fiberoptische Intubation
  • Koniotomie
  • Weaning und Extubation
  • Langzeitbeatmung
  • Dilatationstracheotomie

4. Volumen- und Bluttherapie

  • Kristalloide
  • Kolloidale Bestimmung Blutgruppe mittels Bedsidetest
  • Gabe von Blut und Blutprodukten
  • Maschinelle Autotransfusion

5. Medikamentöse Therapie

  • Einsatz von Narkotika, Opioiden etc.
  • Kreislaufwirksame Substanzen
  • Respiratorisch wirksame Substanzen
  • Antiinfektive Therapie

6. Anästhesieverfahren

  • Allgemeinanästhesie:
  • balancierte Anästhesie
  • TIVA
  • Standby und Sedierung
  • Rapid Sequence Induction
  • Regionalanästhesie:
  • Spinalanästhesie
  • Periduralanästhesie
  • Periphere Blockade
  • Single Shot
  • Katheter

7. Analgosedierung und Schmerztherapie

  • Postoperative und Langzeit-Sedierung
  • (Einfache) postoperative Schmerztherapie planen und verordnen
  • Postoperative Schmerzvisite

8. Intensivmedizin

  • Organersatztherapie

9. Dokumentation und Kommunikation

  • Narkosedokumentation
  • Patientenübergabe
  • Postoperative Visite
  • Teambildung
  • Gespräch mit Angehörigen

PJ-Unterricht und regelmäßige Veranstaltungen

Das Curriculum bezieht sich auf die praktischen Tätigkeiten bzw. Fertigkeiten, die während eines PJ-Tertials in der Klinischen Anästhesie und Intensivmedizin durchgeführt bzw. erlernt werden sollen. Das für die korrekte Durchführung erforderliche Hintergrundwissen wird vorausgesetzt bzw. ist ebenfalls zu erwerben aus persönlicher Unterweisung, Fachlektüre und Fortbildung. Einige Themen sind besonders geeignet für begleitende PJ-Seminare. Alle Tätigkeiten sind unter ärztlicher Aufsicht durchzuführen (5. WB-Jahr oder FA). Die Entscheidung, wann welche Tätigkeiten durchgeführt werden können, trifft der verantwortliche (Bereichs-)Oberarzt. Einige Tätigkeiten sollen erfasst bzw. gezählt werden, ihre Anzahl und Qualität der Ausführung können dann in ein Zeugnis einfließen.

Durch die Tätigkeit von PJ-Studenten darf der allgemeine Betriebsablauf nicht unnötig verzögert werden!
Es gibt drei Kompetenzniveaus, die zum Ende der vollendeten 16-wöchtigen Rotation erreicht sein sollen:

Assistiert, gesehen haben, demonstriert bekommen
Anwenden, durchführen können
Routine in der Durchführung

1. Präoperative Beurteilung
Prämedikation

  • strukturierte Anamnese
  • orientierende körperliche Untersuchung
  • Beurteilung des Atemwegs
  • Beurteilung des perioperativen Risikos
  • Anästhesieverfahren auswählen
  • perioperative Medikation anordnen (inkl. Prämedikation)
  • 12-Kanal-EKG ableiten und befunden
  • Thoraxbild befunden
  • Aufklärung und Einwilligung

Überwachung

  • Standardmonitoring anlegen
  • Erweitertes Monitoring anschließen
  • POCT-Labor (BGA) abnehmen und untersuchen
  • PICCO-Analyse

2. Zugänge
PVK

  • für Infusion und Injektion benutzen
  • anlegen und fixieren

ZVK

  • für Infusion, Injektion und Blutentnahme benutzen
  • anlegen und fixieren
  • für Infusion, Injektion und Blutentnahme benutzen
  • Arterie punktieren und Zugang fixieren

PAK

  • einschwemmen
  • Messergebnisse interpretieren
  • Magensonde anlegen
  • DK anlegen

3. Atemwegsicherung und BeatmungM

  • Maskenbeatmung
  • Laryngoskopie
  • Endotracheale Intubation
  • Tubusfixierung
  • Einlage Larynxmaske
  • Bedienung Beatmungsgerät
  • Alternative Atemwegssicherung Video-Laryngoskopie
  • Fiberoptische Intubation
  • Koniotomie
  • Weaning und Extubation
  • Langzeitbeatmung
  • Dilatationstracheotomie

4. Volumen- und Bluttherapie

  • Kristalloide
  • Kolloidale Bestimmung Blutgruppe mittels Bedsidetest
  • Gabe von Blut und Blutprodukten
  • Maschinelle Autotransfusion

5. Medikamentöse Therapie

  • Einsatz von Narkotika, Opioiden etc.
  • Kreislaufwirksame Substanzen
  • Respiratorisch wirksame Substanzen
  • Antiinfektive Therapie

6. Anästhesieverfahren
Allgemeinanästhesie:

  • balancierte Anästhesie
  • TIVA
  • Standby und Sedierung
  • Rapid Sequence Induction
  • Regionalanästhesie:
  • Spinalanästhesie
  • Periduralanästhesie
  • Periphere Blockade
  • Single Shot
  • Katheter

7. Analgosedierung und Schmerztherapie

  • Postoperative und Langzeit-Sedierung
  • (Einfache) postoperative Schmerztherapie planen und verordnen
  • Postoperative Schmerzvisite

8. Intensivmedizin
Organersatztherapie

9. Dokumentation und Kommunikation

  • Narkosedokumentation
  • Patientenübergabe
  • Postoperative Visite
  • Teambildung
  • Gespräch mit Angehörigen

Wohnen und Arbeiten

Während Eurer Ausbildung habt Ihr die Möglichkeit, bei uns ein Studentenzimmer zu beziehen. Die Studentenzimmer befinden sich auf dem Krankenhausgelände, so dass Euch eine ideale Ausgangslage geboten wird um schnell zur Arbeit und zum Unterricht zu kommen. Die Größe, Miete oder Verfügbarkeit der einzelnen Wohnungen könnt Ihr bei Eva Kötter erfragen.

Erforderliche Arbeitskleidung sowie Spinde werden kostenfrei zur Verfügung gestellt. Um einen reibungslosen Arbeitsalltag zu gewährleisten, erhaltet Ihr Zugänge zu den erforderlichen IT-Systemen. 

PJler, die ein Studentenzimmer beziehen, erhalten die Verpflegung kostenfrei. Alle übrigen PJler erhalten als Ausgleich eine höhere Aufwandsentschädigung und haben die Möglichkeit, Essen zu ermäßigten Mitarbeiterpreisen zu erhalten.

Zusatzangebote

Das Franziskus Hospital besitzt ein eigenes Fitnessstudio "Franziskus aktiv“. Hier könnt Ihr kostenlos trainieren und so für einen guten Ausgleich zum Arbeitsalltag sorgen. Für die Verpflegung während der Arbeitszeit steht Euch die Cafeteria zur Verfügung: Hier werden täglich frische Speisen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zubereitet. 

Ihr bekommt einen kostenlosen WLAN-Zugang, mit dem Ihr im ganzen Krankenhaus und in Eurem Studentenzimmer arbeiten könnt. Bei Bedarf gibt es die Möglichkeit, einen weiteren WLAN-Zugang zu erhalten.

Studientage im Tertial: Alternativ zu Freiräumen zum Theoriestudium während des Arbeitstages können auch ganze Studientage genommen werden.

Leben und Freizeit

Die Stadt mit ihren vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten oder den Hauptbahnhof können Sie in nur wenigen Minuten erreichen. Bielefeld ist eine junge Universitätsstadt mit zahlreichen Freizeitmöglichkeiten. 

Unser Krankenhaus liegt am Teutoburger Wald: Ihre Touren durch die schöne Landschaft können Sie gleich am Franziskus Hospital starten. Die Stadt mit ihren vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten oder den Hauptbahnhof können Sie in nur wenigen Minuten erreichen. Bielefeld ist eine junge Universitätsstadt mit zahlreichen Freizeitmöglichkeiten. Unser Krankenhaus liegt am Teutoburger Wald: Ihre Touren durch die schöne Landschaft können Sie gleich am Franziskus Hospital starten.

Infos zum Medizinstudium im Franziskus Hospital

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