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03. Dezember 2025

Franziskus Hospital darf ab sofort wieder Patienten mit Leukämien und Lymphomen stationär behandeln

Prof. Dr. Jörg Thomas Hartmann und Matthias Bitter
Prof. Dr. Jörg Thomas Hartmann und Matthias Bitter

Der Feststellungsbescheid aus Dezember 2024, der dem Franziskus Hospital die Leistungsgruppe 7.2 „Leukämie und Lymphome“ damals entzog, ist nun offiziell vom Ministerium in Düsseldorf (MAGS) mit sofortiger Wirkung ausgesetzt worden.

Matthias Bitter (rechts im Bild), Geschäftsführer der Katholischen Hospitalvereinigung Ostwestfalen (KHO), zu der das Franziskus Hospital gehört, erklärt: „Wir freuen uns außerordentlich über diesen Schritt. Für die Patienten in Ostwestfalen-Lippe ist das ein starkes Signal: Die wohnortnahe Behandlung von schweren Bluterkrankungen bleibt gesichert. Die Teams auf den Stationen und in der hämatologisch-onkologischen Tagesklinik ‚Leuchtturm‘ haben in den vergangenen Monaten viel Verunsicherung mitgetragen. Umso dankbarer sind wir, dass ihre langjährige Erfahrung, medizinische Kompetenz und ihr großes Engagement nun wieder voll für die Versorgung von Leukämie- und Lymphompatienten eingesetzt werden können – nicht nur ambulant, sondern jetzt auch wieder stationär.“
Für die Patienten bedeutet das konkret, dass sie auf Leukämien und Lymphome spezialisierte Behandlung im Franziskus Hospital komplett verfügbar bleibt. So können vertrauensvolle Beziehungen fortgeführt werden, weil Erkrankte und ihre Angehörigen bekannte Ansprechpartner weiterhin im Franziskus Hospital finden.


Univ.-Prof. Dr. Jörg Thomas Hartmann (links im Bild), Chefarzt der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Immunologie am Franziskus Hospital, ergänzt: „Für unsere Patienten ist dies ein sehr wichtiger Erfolg. Menschen mit Leukämien und Lymphomen brauchen kurze Wege, vertraute Ansprechpartner und gut eingespielte, interdisziplinäre Teams – von der Diagnose über die anspruchsvollen Therapien bis zur Nachsorge. Genau das bieten wir seit vielen Jahren für Bielefeld und die Region Ostwestfalen-Lippe an“.


Die Klinik für Hämatologie und Onkologie am Franziskus Hospital übernimmt für die gesamte KHO mit ihren sechs Standorten die hämatologisch-onkologische Versorgung. Allein am Franziskus Hospital befinden sich mehrere DKG-zertifizierte bzw. durch die Zertifizierungsstelle der Ärztekammer geprüfte Krebszentren; darüber hinaus eine Strahlentherapie mit Linearbeschleuniger. Die KHO verfügt zudem über eine eigene Krankenhausapotheke mit zertifizierter Zytostatika-Herstellung sowie über ein zytologisch-hämatologisches Speziallabor. Der Hämatologie kommt dadurch eine zentrale Versorgungsrolle im Einzugsbereich Bielefeld, Herford, Gütersloh und Warendorf zu.


Durch dieses Angebot kann seit Jahrzehnten sowohl eine vollständige, hochwertige Ausbildung der Ärzte im Bereich der Hämatologie einschließlich Labordiagnostik erreicht, als auch Leukämien und Lymphome innerhalb weniger Stunden intern diagnostiziert und rasch therapiert werden – stationär oder ambulant. Die Klinik ist national anerkannt und es bestehen Kooperationen mit nationalen Leukämie- und Lymphomgruppen (DAG-HSZT, GLA, GMALL) sowie für die allogene Knochenmarktransplantation mit der Universitätsmedizin Hannover und Göttingen.