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18. Juni 2026

Starke Partnerschaft für die Zukunft: Gymnasium Heepen und KHO besiegeln Zusammenarbeit

Unterzeichneten die Kooperationsvereinbarung IHK-Schule-Wirtschaft (von links): Gabriele Kipp, Leiterin des Gymnasiums Heepen, Matthias Bitter, Geschäftsführer der KHO, und Ute Horstkötter-Starke, IHK-Geschäftsführerin Berufliche Bildung.
Unterzeichneten die Kooperationsvereinbarung IHK-Schule-Wirtschaft (von links): Gabriele Kipp, Leiterin des Gymnasiums Heepen, Matthias Bitter, Geschäftsführer der KHO, und Ute Horstkötter-Starke, IHK-Geschäftsführerin Berufliche Bildung.

Mit Unterstützung der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) haben das Gymnasium Heepen und die Katholische Hospitalvereinigung Ostwestalen gGmbH (KHO) mit Sitz in Bielefeld eine Vereinbarung zur „Kooperation IHK-Schule–Wirtschaft“ unterzeichnet. Es ist mittlerweile die 287. Vereinbarung, die zwischen einer weiterführenden Schule und einem ausbildenden Betrieb in der Region geschlossen wurde.

Ute Horstkötter-Starke, IHK-Geschäftsführerin Berufliche Bildung, stellte während der Unterzeichnung bei der KHO die Zielsetzung vor: „Mit diesem Projekt fördern wir die Zusammenarbeit weiterführender Schulen und ausbildender Institutionen in Ostwestfalen, um eine stärkere Vernetzung der Partner zu erreichen. Durch die Partnerschaft erhalten Schülerinnen und Schüler praxisnahe Einblicke in die Arbeitswelt der Partnerunternehmens. Unternehmen andererseits können frühzeitig potenzielle Nachwuchskräfte kennenlernen und dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Darüber hinaus wollen wir unsere Mitgliedsunternehmen dabei unterstützen, sich mit dem Schulalltag vertrauter zu machen, und zudem Schulen die Wirtschaftswelt näherbringen“, erklärt Horstkötter-Starke. Nicht zuletzt wegen des demografischen Wandels gebe es einen hohen Bedarf der Wirtschaft, Auszubildende einzustellen. „Deshalb vermitteln wir allen allgemeinbildenden Schulen in Ostwestfalen, die es wünschen, einen Kooperationspartner“.

„Diese Zusammenarbeit ist für uns ein wichtiger Schritt, um jungen Menschen frühzeitig Einblicke in die vielfältigen Berufsfelder des Gesundheitswesens zu ermöglichen“, freut sich Matthias Bitter, Geschäftsführer der KHO, über die Kooperation. „Als regional verwurzelter Arbeitgeber sehen wir es als unsere Verantwortung, Schule und Praxis enger miteinander zu verknüpfen. Durch gemeinsame Projekte, Praktika, Informationsveranstaltungen und persönliche Begegnungen möchten wir Schülerinnen und Schülern Perspektiven für ihre Zukunft aufzeigen.“ Gleichzeitig freue man sich auf den Austausch mit jungen Menschen, deren Ideen und Interesse an gesellschaftlich relevanten Berufen. „Die Kooperation steht für eine starke Partnerschaft zwischen Bildung und Gesundheitswesen und trägt dazu bei, Fachkräfte von morgen frühzeitig zu fördern.“ Der KHO-Bildungscampus biete optimale Voraussetzungen für zahlreiche Ausbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Ziel sei es, die Kooperation – wie schon die anderen zwei KHO-IHK-Schule-Kooperationen - mit Leben zu füllen.

„Wir freuen uns ebenfalls sehr über die Zusammenarbeit zwischen der Katholischen Hospitalvereinigung und unserem Gymnasium“, betont Gabriele Kipp, Leiterin des Gymnasiums in Heepen. „Die Kooperation eröffnet unseren Schülerinnen und Schülern wertvolle Einblicke in das Gesundheits- und Sozialwesen und unterstützt sie bei ihrer Studien- und Berufsorientierung. Mit der KHO gewinnen wir einen starken Partner, der gesellschaftliche Verantwortung übernimmt und vielfältige berufliche Perspektiven aufzeigt.“ Die Schulleiterin hob die Wichtigkeit hervor, dass Schule weit über den Unterricht hinausreicht und jun-gen Menschen authentische Erfahrungen sowie Orientierung für ihren weiteren Lebensweg bietet. „Die Kooperation kommt dem ausgeprägten Interesse unserer Schülerinnen und Schüler an medizinischen und sozialen Berufsfeldern entgegen und schafft zugleich wertvolle Möglichkeiten, der hohen Nachfrage nach Praktikumsplätzen in diesem Bereich gerecht zu werden. Die Zusammenarbeit wird die Verbindung zwischen schulischem Lernen und beruflicher Praxis stärken, neue Perspektiven eröffnen und den Jugendlichen gewinnbringende Einblicke in die entsprechenden Berufsfelder ermöglichen.“