Weiterbildung zur/zum Praxisanleiter/in

Verantwortung für die nächste Generation

Eine Hauptaufgabe der Praxisanleiterin/des Praxisanleiter ist es, Auszubildende, Praktikanten und neue Mitarbeiter schrittweise an die eigenständige Wahrnehmung der beruflichen Aufgaben heranzuführen. Sie sind direkte Kontaktpersonen für die Schüler während der praktischen Einsätze und verantwortlich für die praktische Ausbildung und deren Qualitätssicherung.

Darüber hinaus übernehmen Sie die Aufsicht im Pflegeausschuss. Um die notwendigen Kompetenzen für diese vielfältige Aufgabe zu erlernen, bieten wir diese Weiterbildung an.

Die Maßnahme umfasst mindestens 200 Unterrichtseinheiten und wird für 20 Teilnehmende angeboten. Im Rahmen der Registrierung beruflich Pflegender können 25 Punkte erworben werden.

Hier finden Sie aktuelle Informationen und die Anmeldemöglichkeit für die kommende Weiterbildung zum/zur Praxisanleiter/in. 

Zielgruppe
  • Gesundheits- und Krankenpflegerinnen bzw. -pfleger

  • Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen bzw. -pfleger

  • Altenpflegerinnen und Altenpfleger

  • Hebammen und Entbindungspfleger

  • Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten

Bereiche der Weiterbildung

Die Weiterbildung unterteilt sich nach den Empfehlungen des Deutschen Bildungsrats für Pflegeberufe (DBR) und Deutschen Krankenhaus Gesellschaft (DKG) in die Bereiche:

  • Lernprozesse initiieren, planen, durchführen und evaluieren

  • Rahmenbedingungen von Lernprozessen schaffen

  • Reflektion der eigenen Berufssituation und der Rolle als Praxisanleitung

  • pflegepraktische Übungen gestalten

  • Hospitation in einer Anleitungssituation

Themen des Curriculums
  • Begleitung der Auszubildenden während der praktischen Einsätze

  • Kompetente Mitgestaltung der Einsatzplanung

  • Vermittlung allgemeiner und pflegefachlicher Unterrichtsinhalte

  • Planung, Umsetzung und Evaluation von Lehr-Lern-Situationen

  • Fähigkeit zur Leistungsbeurteilung und Mitwirkung bei der Abnahme von Prüfungen

  • Kooperation mit den Beteiligten im Pflegedienst und in der Bildungseinrichtung

  • Mitarbeit an einer Konzept-Optimierung der Bildungsmaßnahme

  • Beteiligung an Maßnahmen zur Qualitätssicherung

  • Befähigung zur betrieblichen Reflektion

Was sollte die schriftliche Bewerbung umfassen?
  • einen tabellarischen Lebenslauf (optional mit Lichtbild)

  • Prüfungszeugnis über die staatliche Prüfung in der Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, Geburtshilfe/Hebammenwesen, Altenpflege oder Physiotherapie

  • eine Bescheinigung zum Führen der Berufsbezeichnung Gesundheits- und Krankenschwester/-pfleger, Gesundheits- und Kinderkrankenschwester/-pfleger, Hebamme/Entbindungshelfer, Altenpfleger/-in oder Physiotherapeut/-in

  • einen Nachweis über eine mindestens zweijährige Tätigkeit in der Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, Geburtshilfe/Hebammenwesen, Altenpflege oder Physiotherapie nach Erhalt der Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung 

Kontakt

Samira Cinar
Tel.: 0521 589-73728
samira.cinar@franziskus.de​​​​​​​​​​​​​​