Aktuelles aus dem Klösterchen
Brustkrebs Kongress 2010
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Das Kooperative Brustzentrum Bielefeld-Herford veranstaltet unter dem Motto: "Moderne Medizin zum Anfassen" in Zusammenarbeit mit der Patientinnen Selbsthilfegruppe "Mamazone" einen Kongress für Ärzte, Patientinnen und Interessierte.
Datum der Veranstaltung: 18. - 19. Juni 2010
Ort der Veranstaltung: Elsbach Haus
Goebenstraße 3
32021 Herford
So finden Sie uns:
Sie folgen einfach der Beschilderung Bahnhof/Museum MARTa und finden uns direkt gegenüber dem Museum. Das Parkhaus befindet sich direkt hinter dem Gebäude.
mehr Informationen: Brustkrebs Kongress 2010
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20.05.09: Fahrräder für Ruanda
Seit über 15 Jahren leitet Dr. Uta Elisabeth Düll, Ordensschwester und frühere Ärztin für Chirurgie in unserem Franziskus Hospital, unter schwierigsten Bedingungen ein zentrales Krankenhaus in Gikonko, Ruanda.
Die Kranken erreichen jedoch oft nur nach studenlangen Fußmärschen die Klinik oder müssen dorthin getragen werden. Bei unserem Treffen im März überbrachte sie uns eine Idee: Die Gesundheitsversorgung muss teilweise auf die entlegenen Hügel verlagert werden. Pro Hügelgemeinschaft sollen zwei Gesundheitsarbeiter für die medizinische Erstversorgung - insbesondere auch der Kinder bei Fieber und Malaria - ausgebildet werden.
Diese ehrenamtlich tätigen Laien müssen zweimal wöchentlich über 20 km zu Fuß zurücklegen, da sie im Gesundheitszentrum geschult werden.
Es wäre eine große Erleichterung, wenn sie ein Fahrrad hätten. Ein stabiles Rad, das auch Kranke und Material transportieren kann, kostet 130 Euro - ein Angebot liegt uns bereits vor.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Franziskus Hospitals, unserer Partnerkrankenhäuser Mathilden Hopsital in Herford und Sankt Vinzenz Hospital in Wiedenbrück beteiligen sich daher an dieser Aktion "Fahrräder für Ruanda".
Jede noch so kleine Spende, auch von Patienten oder Besuchern, ist herzlich willkommen. Kontakt: Reception Franziskus Hospital, Telefon 0521.589-4222.
18.05.09: Informationsfilm für die Geburtsstation
Studierende der Universität Bielefeld/Fakultät für Gesundheitswissenschaften haben in den vergangenen Monaten in Kooperation mit Herrn Professor Dr. Friedrich Degenhardt und seinem Team einen Informationsfilm für die geburtshilfliche Klinik produziert.
Eltern, Angehörige und Interessierte können so rund um die Uhr im hauseigenen TV-Kanal alles Wissenswerte über die Geburt, das Stillen, die Säuglingsversorgung und sämtliche Angebote der Klinik erfahren.
Der Film ist ab sofort auf Sendung.
30.04.09: Neue Internetpräsenz Brustzentrum Bielefeld-Herford
Alles neu macht der Mai: Schauen Sie sich in Ruhe um auf den neu gestalteten Internetseiten unseres kooperativen Brustzentrums Bielefeld-Herford.
17.04.09: Ambulante onkologische Versorgung: Franziskus Hospital erstes zugelassenes Krankenhaus in OWL
Das Franziskus Hospital Bielefeld hat als erstes Krankenhaus in Ostwestfalen vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW die offizielle Zulassung für die Ambulante Onkologische Behandlung erhalten. Auch bundesweit sind bisher nur sehr wenige Genehmigungen erteilt worden. Damit wird ein mehrjähriger Prozess der rechtlichen Verunsicherung und der wirtschaftlichen Belastung des Franziskus Hospitals beendet.
Mit dem GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz, das am 1. April 2007 in Kraft trat, hat der Bundesgesetzgeber den Krankhäusern die generelle Möglichkeit eingeräumt, Krebskranken auch ambulante Behandlungen zuteil werden zu lassen. Ausschlaggebend für diese im § 116 b SGB V niedergelegte Gesetzesänderung war die Erkenntnis, dass den von dieser besonders schweren Krankheit betroffenen Patienten Wahlmöglichkeiten zwischen niedergelassenem Arzt einerseits und Krankenhausarzt andererseits eröffnet werden sollten und darüber hinaus ein Beitrag zur Dämpfung der massiv steigenden Arzneimittelausgaben geleistet werden sollte. Denn den Krankenkassen entstanden extrem hohe Kosten bei Arzneitherapien außerhalb der Krankenhäuser. Im Jahr 2008 weisen gemäß Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit vom 3. März 2009 die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung für Arzneimittel mit einer Steigerung von 5,3 % die höchste Zuwachsrate aus.
Die entsprechenden Qualitätskriterien für die Zulassung zur ambulanten onkologischen Versorgung hat im Februar 2008 der Gemeinsame Bundesausschuss mit den Vertretern der Krankenkassen, der Krankenhäuser und der niedergelassenen Ärzte erlassen, und zwar detailliert für einzelne Krebskrankheitsgruppen, beispielsweise Prostatakrebs, Brustkrebs, Lungenkrebs etc. Hier sind präzise Personal- und Infrastrukturvorgaben gemacht worden, die allesamt erfüllt werden müssen wenn ein Krankenhaus die Zulassung zur ambulanten onkologischen Versorgung erhalten will.
Der Verband der niedergelassenen Onkologen legte, trotz dieser für Krankenhäuser sowie für niedergelassenen Ärzte gleichartigen Qualitätsvorgaben, Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht ein, da er die wirtschaftliche Existenz dieser Ärzte gefährdet sah. Mit Entscheidung vom 31. Juli 2008 (Az 1BvR840/08) wurde diese Beschwerde nicht zur Entscheidung angenommen, da diese unzulässig sei. Denn - so das Bundesverfassungsverfassungsgericht -„Die Beschwerdeführer sind…nicht unmittelbar in ihren Grundrechten betroffen“.
Das Franziskus Hospital musste zahlreiche juristische Hürden überwinden bis zur heutigen generellen Zulassung: So wurden bereits ab Sommer 2001 teilstationäre onkologische Behandlungen durchgeführt. Dies stieß seinerzeit auf den Widerstand einer Praxis in Bielefeld, die das damals zuständige Ministerium bewegen konnte, ein Verbot für das Franziskus Hospital auszusprechen. Dieses Verbot wurde durch das Verwaltungsgericht Minden am 05.12.2005 als rechtswidrig eingestuft. Zwischenzeitlich hatte aber auch der Gesetzgeber gehandelt und mit dem damals neu geschaffenen § 116 b SGB V eine Möglichkeit der grundsätzlichen Erlaubnis ambulanter onkologischer Behandlungen für Krankenhäuser eingerichtet. Als erstes Krankenhaus in Nordrhein-Westfalen schloss das Franziskus Hospital Ende 2005 einen Versorgungsvertrag ab, dem fast alle gesetzlichen Krankenkassen beitraten. Auf dieser Grundlage wurden in den vergangenen drei Jahren zahlreiche Patienten in der Station Leuchtturm der Klinik für Hämatologie, Onkologie, Immunologie behandelt.
Für die krebskranken Patienten hat diese neue Situation große Vorteile: Diese haben oftmals eine längere Krankheitsgeschichte hinter sich, beispielsweise mit großen operativen Eingriffen oder Strahlentherapiebehandlungen im Krankenhaus, waren aber bisher gezwungen, die ambulante Behandlung in der einzigen Onkologiepraxis fortzusetzen. Sofern sie selbst dies wünschten, war hiergegen nichts zu sagen. Problematisch war jedoch die Tatsache, dass eine Wahlfreiheit, die ambulante Behandlung auch bei einem Krankenhausarzt der Wahl fortsetzen zu können, nicht gegeben war. Den Kontakt zum Krankenhaus durften die Patient erst dann wieder aufnehmen „wenn es ihnen schlecht genug geht“, sodass sie eine stationäre Behandlung benötigten. Dies ist bekanntlich bei onkologischen Patienten während des oft langjährigen Krankheitsverlaufs mehrfach erforderlich. Heute können sie frei wählen, ob sie in eine Schwerpunkt-Praxis oder in ein Krankenhaus gehen. Die beiden anderen Krankenhäuser in Bielefeld haben übrigens auch die Zulassung zur ambulanten onkologischen Behandlung beantragt.
An der langjährigen engen Zusammenarbeit des Klösterchens mit den niedergelassenen Ärzten, insbesondere den Gynäkologen oder den Urologen ändert sich durch die neue Zulassung praktisch nichts, wie die Chefärzte Prof. Dr. Hans-J. Weh (Leiter der Station Leuchtturm), Prof. Dr. Friedrich Degenhardt und Prof. Dr. Rolf von Knobloch betonen. Gemeinsam mit Geschäftsführer Dr. Georg Rüter unterstreichen sie den hohen Nutzen für Patienten und Beitragszahler.
17.04.2009: Ökumenische Gedenkgottesdienste für Angehörige von Verstorbenen
Am 29. April 2009, 12. August und am 11. November finden jeweils um 18.00 Uhr in unserer Kapelle wieder ökumenische Gedenkgottesdienste statt. Herzlich eingeladen sind alle Verwandte und Freunde von im Klösterchen Verstorbenen und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
08.12.08: Kosmetikseminare für Krebspatientinnen
Das Franziskus Hospital organisiert viermal jährlich in Kooperation mit der gemeinnützigen Gesellschaft DKMS life Kosmetikseminare für Krebspatientinnen. Während des zweistündigen Seminars werden konkrete Anleitungen zum Schminken und Wohlfühltipps vermittelt. Die nächste Seminare finden am 21.01.09 22.04.09 22.07.09 21.10.09 statt - eine verbindliche Anmeldung bei Frau Anja Unterkötter, Telefon 0521.589-1663, ist notwendig, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. |
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